22.01.2013

Neujahrsempfang 2013

Der SPD Ortsverein Vellmar hatte am 13. Januar zum Neujahrsempfang 2013 in das Foyer der Mehrzweckhalle Frommershausen eingeladen. Der Ortsvereins-vorsitzende Walter Brück konnte über 80 Gäste aus Politik und Vereinen sowie den Festredner Ullrich Meßmer begrüßen. 

In seinem kurzen Rückblick wies Brück auf die schwierige Wirtschaftssituation des abgeschlossenen Jahres hin, die sich besonders auf die prekären Arbeits-verhältnisse in unserem Land auswirkte.

Derzeit gibt es über 1 Millionen Leiharbeiter in der Bundesrepublik. Niedriglohn und Leiharbeit nehmen ständig mit der Folge zu, dass Armut im Beruf auch zu Armut im Alter führt. Während die Reichen durch die Bundespolitik von CDU und FDP immer reicher werden, nimmt die Armut in weiten Teilen der Bevölkerung zu. 10 % der Menschen besitzen ca. 70 % des gesamten Vermögens in der BRD. 

Wir in Vellmar blicken auf ein schwieriges Jahr zurück, so Walter Brück weiter. Zunächst der Bürgerentscheid, der die notwendige Sanierung von Rathaus und Parkdeck verhinderte. Danach die Schadstoffbelastungen des Bürgerhauses Obervellmar und der Kulturhalle. Trotzdem werden wir, die SPD, bei schwieriger Finanzlage die Herausforderung im Jahr 2013 annehmen. Die Planungen für das Bürgerhaus Obervellmar sind auf einem guten Weg und für die Kulturhalle zeichnen sich interessante Möglichkeiten der Gestaltung ab. Offen ist derzeit noch die Situation des Rathauses und des Parkdecks.

Zum Schluss dankte Walter Brück den Kommunalpolitikern der SPD dafür, dass sie ihre Aufgaben verantwortungsbewusst wahrgenommen haben. Auch im Jahr 2013 wird die SPD die gestaltende Kraft in der Kommunalpolitik bleiben – sowie es die SPD in ihrer 150-jährigen Geschichte war und ist.

Der Bundestagsabgeordnete Ullrich Meßmer weiß in seiner Rede darauf hin, dass die SPD in ihrer 150-jährigen Geschichte engagiert für Menschlichkeit sowie gegen Armut und Hoffnungs-losigkeit gekämpft hat.

Armut darf nicht im Alter geregelt werden, wie es die konservative Koalition in Berlin plant, sondern muss im Berufsleben durch auskömmliche und gerechte Einkommen verhindert werden. Deshalb muss ein gesetzlicher Mindestlohn kommen. Jugendarmut ist ein Zeichen für Armut einer Gesellschaft, so Meßmer. Eine Gesellschaft, die nicht die Schwächsten mitnimmt, ist keine soziale und menschliche Gesellschaft.

 

Die regionalen Themen und Aufgaben in der Wirtschaft, bei den Finanzen und in der Ausbildung können nur gemeinsam gelöst werden. Ohne engagierte Menschen in Politik, Vereinen und Verbänden kann eine demokratische und soziale Gesellschaft nicht funktionieren.

Ullrich Meßmer schloss seine Ausführungen mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2013 und den Grüßen der SPD-Bundestags- und Landtags-abgeordneten der Region.

 

Geehrt wurden für

50-Jährige Mitgliedschaft:

Richard Eckhardt, Friederike Kühnert, Georg Löber, Ferdinand Wimmel und Gerhard Zinn

    

40-Jährige Mitgliedschaft:

Erika Matthes und Reiner Plünnecke

und für 25-Jährige Mitgliedschaft:

Martina Michl