29.01.2018

Neujahrsempfang 2018

140 Gäste feierten gemeinsam in der Mehrzweckhalle Frommershausen

Der SPD-Ortsverein Vellmar hatte zum Neujahrsempfang in das Foyer der Mehrzweckhalle Frommershausen eingeladen. Ca. 140 Gäste, Vertreter der örtlichen Vereine und Parteien sowie Parteimitglieder waren dieser Einladung gefolgt.

Der Ortsvereinsvorsitzende, Walter Brück, begrüßte die Gäste und wünschte allen Gesundheit sowie ein gutes und erfolgreiches Jahr 2018. Damit eingeschlossen war auch der Wunsch, dass das neue Jahr ein erfolgreiches Jahr für unser Land, unsere Stadt und die SPD wird.

 

Rückblickend stelle Walter Brück fest, dass das vergangene Jahr wirtschaftlich sehr erfolgreich war. Allerdings haben die Beschäftigten nicht im gleichen Umfang von der gute Wirtschaftslage in der Bundesrepublik profitiert. Es gibt immer noch zu viele prekäre Arbeitsverhältnisse.

Auch politisch hat sich einiges verändert. Die demokratischen Parteien müssen verhindern, dass der rechte Rand nicht weiter gestärkt wird. Im Wahlkampf der kommenden Landtagswahl 2018 müssen die demokratischen Parteien erreichen, dass die AFD nicht in den Landtag einzieht.

Wir haben in Vellmar, politisch gesehen, eine optimale Situation. Die Zusammenarbeit der 3 im Parlament vertretenen Parteien ist kooperativ und auf die gute Entwicklung Vellmars ausgerichtet. Gemeinsam können und werden wir viel für Vellmar bewegen. Wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel die Sanierung des Rathauses, der Kulturhalle, des Bürgerhauses Obervellmar und der beiden Bäder müssen in der Zukunft gelöst werden.

 

Positiv bewertete Walter Brück den Haushalt 2017, der erstmals mit einem leichten Überschuss abschließt. Dieses Ergebnis kann der Beginn einer positiven finanziellen Entwicklung sein. Insgesamt hat sich in Vellmar einiges geändert, wenn zum Beispiel die positive politische Situation betrachtet. Entscheidungen werden auf Augenhöhe getroffen. Auch auf sozialem Gebiet erkennt man eine positive Entwicklung, wenn man die gute Arbeit der Sozialstation, die vorbildliche Arbeit in den Kindertagesstätten beurteilt.

Diese positive Entwicklung Vellmars führt dazu, dass immer mehr Menschen in Vellmar wohnen wollen. Deshalb entstehen für die Zukunft neue Wohn- und Baugebiete, wie z. B. die Alte Ziegelei, Vellmar-Nord oder der Wohnpark Obervellmar.

Walter Brück schloss seine Ausführungen mit der Feststellung, dass eine gute Kommunalpolitik die Basis für eine positive Entwicklung der Kommune ist.

 

Unser Bundestagsabgeordneter Timon Gremmels begrüßte die Gäste des Neujahrsempfangs mit den besten Wünschen für das Neue Jahr. Er wies darauf hin, dass die Bundespolitik nach der Wahl und der gescheiterten Jamaika-Koalition schwieriger geworden sei. Es muss jetzt gehandelt werden, denn Neuwahlen führen zu keinen anderen Mehrheiten, so Timon Gremmels. Schließlich dürfen die Erfolge der letzten Koalition, wie z.B. die Rente mit 63 Jahren oder die Einführung des Mindestlohns nicht geopfert werden. 

Die Bürger wollen keine Verschlechterung des Rentenniveaus, die Parität bei den Krankenkassenbeiträgen mit dem Ziel einer Bürgerversicherung und der Abschaffung der Zweiklassen-Medizin, Erhöhung des Kindergelds, mehr Investitionen in Bildung, gebührenfreie Kinderbetreuung, Ganztagsschulbetreuung und die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen. Dafür steht die SPD in den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen. Die SPD wird ihre Mitglieder über die Ergebnisse des ausgehandelten Koalitionsvertrags informieren. Ein Parteitag anschließend wird über die Ergebnisse der kommenden Koalitionsverhandlungen entscheiden.

Abschließend wies Timon Gremmels darauf hin, dass den Parteien in Hessen die nächste Wahl, nämlich die Landtagswahl im Herbst, bevorsteht. Die SPD muss sich nach Ostern intensiv mit der Landespolitik befassen. Zu diesem Thema wird er gern den SPD Ortsverein wieder besuchen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs ehrten Walter Brück, Manfred Ludewig und Timon Gremmels die Jubilare der SPD für ihre langjährige Mitgliedschaft:

für 60 Jahre  Ernst Thüne

für 50 Jahre  Roland Benedikt, Hartmut Fritsche, Gisbert Homburg, Werner Praschek

für 40 Jahre  Elisabeth Hesse, Christiane Nickel, Elfriede Schirmer, Gudrun Wuttke, Klaus Richters, Jörg Buche 

 

für 25 Jahre  Anneliese Dippel, Eugen Kreitsch